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Das Buch "LABSKAUS AUF INDISCH - Das Bordbuch des G.Rauens" erscheint im I. Quartal 2012 im Engelsdorfer Verlag und wird zur Leipziger Buchmesse vom 15. bis 18. März der Öffentlichkeit vorgestellt. Mehr Infos zum gegebenen Zeitpunkt an dieser Stelle.
Das Buch ist dem Andenken an alle ehemaligen Indienfahrer der Deutschen Seereederei gewidmet.
Zum Inhalt: Ein Logbuch aus Tagen, als Schiffe noch schwer mit den Schätzen des Orients beladen in die Heimat zurückkehrten und nicht nur mit bunt bemalten übereinander gestapelten Kisten aus Blech. Mit einem konventionellen Stückgutfrachter im Liniendienst aus der Ostsee hin zu den Häfen des indischen Subkontinents am Arabischen Meer und des Golfes von Bengalen. Im Kielwasser Vasco da Gamas wie vor 500 Jahren auf der berühmten "Carreira da India" unterwegs. Mit ironischer Distanz und satirischer Beobachtungsgabe, mal launig-heiter, mal bitter-ernst, werden sowohl das Kap der Guten Hoffnung als auch manche Klippe im Bordalltag umschifft.
Mit Schwung segelt der Autor durch ein Dutzend Unterwegshäfen, hart am Wind und an den Fakten, gleichwohl mit Humor und Augenzwinkern als auch der nötigen Prise Seemannsgarn. Begleitet wird er dabei von einer Anzahl weiterer Seefahrer, die mit ihren Episoden und Anekdoten dem Buch den Charakter eines Vademekums über das Leben an Bord Rostocker Frachter vor dem Siegeszug der Containerschifffahrt verleihen.
Klar vorn und achtern, alle Leinen los und ein, volle Fahrt voraus für eine außergewöhnliche Entdeckungsreise unter der blau-rot-blauen Flagge von DSR-LINES.
LABSKAUS AUF INDISCH, eine geografisch-maritime Crossover-Reportage.
Ehrenerklärung: Dieses Buch wird NICHT durch Finanzhaie mit 42.000 Euro beworben.
Achtung, Sportsfreunde! Das Buch wird um die 600 Gramm wiegen. Wer des Lesens nicht mächtig ist, kann es auch absatzfördernd beidseitig als Hantel verwenden.
Eine Rezension des Vorabdrucks:
Zu den Auswirkungen des Buches auf den Rezensenten: Die Ahnung, einmal in diesem Arbeiter-und Bauern-Paralleluniversum gelebt zu haben, ist nach 450 Seiten schlagartig real geworden. Das ganze politisch-ideologische Dilemma, dem wir seinerzeit permanent ausgesetzt waren und jedwede hochfrequente Strahlung vom Radarmast oder im Funkraum zur Farce werden ließ, hat wieder Betriebstemperatur erreicht. Walter Ulbricht und Erich Honecker sehe ich als Reflexion meines Unterbewusstseins bildlich an der Wand stehen. Gnadenlos hauptmaschinen-anlassende Zollbeamte und seefahrsbuch-entziehende Stasi-Funktionaere entsteigen einer vergessen geglaubten Welt. Eine fast vier Stunden ausgestrahlte Schiffspresse haemmert wieder Namen, Beruf, Alter, Wohnort aller Kandidaten fuer die naechste Volkskammerwahl in die Ohren. Und die Anrede Genosse laesst zusammenfahren. Einige transistorisch sozialistisch eingedellte Nervenzellen empoeren sich schmerzartig. Hat der Autor eine Haftpflichtversicherung? Der Rezensent wuerde dann zur Schmerzkompensation und zum Zurueckdraengen der Geister in die Flasche eine Entschaedigung geltend machen.
Der Autor beim Stroh dreschen - was ihm in diesem Buch garantiert nicht noch einmal passiert
- Der Inhalt gliedert sich streng nach Segelliste:
- Rostock - Hamburg - Bremen - Antwerpen - Rotterdam - Ausreise via Kap Hoffnung - Colombo - Madras - Chittagong - Calcutta - Chalna - Bombay - Karachi - Mormugao - Cochin - Colombo - Madras - Heimreise via Kap Hoffnung
- Mitautoren sind die ehemaligen Seefahrer Lothar Deppner, Technischer Offizier, Karl-Heinz Flegel, Funkoffizier, Walter Jangel, Funkoffizier, Kurt-Werner Langer, Technischer Offizier, Joachim Müller, Funkoffizier. Alle haben bereits Beiträge in den BORDGESCHICHTEN des DSR-Seeleute e.V. (www.seeleute.de) veröffentlicht.
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Im Morgenlicht passiert ein Frachter des südgehenden Konvoi eine Signalsstation am Suezkanal
- Zu den 180 Abbildungen gehören Fotos des Autors als auch interessante Zeitdokumente.
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Fischer auf floßähnlichen Booten vor Kakinada im Golf von Bengalen
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Das gute Rostocker Hafenbräu ist an Land durch nichts zu ersetzen, diese elende "Hafenbrühe", diese!
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- Der Autor ist seit 2002 Mitautor und seit 2008 verantw. Redakteur der BORDGESCHICHTEN des DSR Seeleute e.V. (Mehr Infos auch unter http://twitter.com/bordgeschichten.) und Mitglied des Deutschen Amateur Radio Clubs (DARC).
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